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In fahlem Licht: Syriens Christen feiern Advent

  • Simon Kiwek
  • 20. Dez. 2024
  • 1 Min. Lesezeit

Nach Syriens Machtwechsel: Christen feiern Advent in Latakia. Hoffnung keimt auf, doch die Angst vor radikalem Islam bleibt. 



Mit dem überraschenden Staatsstreich durch Haiat Tahrir al-Scham (HTS), einer Gruppierung, die aus dem islamistischen Terrornetzwerk Al-Kaida hervorgegangen ist, bleibt das Schicksal von Minderheiten in Syrien nach wie vor ungewiss. Allen voran die Christen, die unter dem gestürzten Machthaber Bascha al-Assad Schutz vor islamistischen Extremisten genossen, sehen einer ungewissen Zukunft entgegen.



Nichts destotrotz fanden sich die Mitglieder der christlichen Gemeinschaft in der Hafenstadt Latakia zusammen, um die Adventszeit an der Kathedrale des Heiligen Georg zu begehen. Zahlreiche Muslime hatten sich ebenso unter die Anwesenden gemischt. Auch zahlreiche Kommentare dazu in Online-Foren lassen Hoffnung aufkommen, dass sich die Situation für Minderheiten möglicherweise entspannen könnte.



Doch trauen nach wie vor viele dem Frieden noch nicht. Manche blieben aus Angst vor möglichen Terroranschlägen zu Hause. Die Erinnerungen an Plünderungen und wehenden Fahnen mit islamistischen Symbolen noch vor wenigen Jahren sind noch lebendig. Immer noch liegt die Sorge vor der Herrschaft radikaler Gruppen wie dem Islamischen Staates (Daesh) in den Menschen vor.



Die Wege Syriens bleiben ungewiss, doch Zusammenkommen wie dieses bieten einen Lichtblick.

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